Hier blogge ich über mein Leben als Hundebuch-Autor, Hundezüchter, Hundesportler und Hundetrainer. Die neuesten Beiträge erhaltet ihr direkt in meinem Newsletter, hier erscheinen sie dann einige Tage später.

Ängstliche Hunde (Teil 2)

Heute nun habe ich wieder einen ängstlichen Hund, eine Hündin, bei mir.

Drei Wochen bin ich wieder in mein altes Verhalten gefallen, locke sie zu mir, biete ihr Leckerlis, rede ihr gut zu. Manchmal kommt sie, manchmal nicht. Wenn ich sie anleinen will, springt sie zurück, meidet mich wie alle anderen Menschen, manchmal knurrt sie auch ein wenig. Ein Grund für dieses Verhalten kann sein, dass der vorige Besitzer sie zu sich gelockt und ihr dann weh getan hat. Der Erfolg nach drei Wochen ist äußerst minimal. Immer wieder meidet sie, das ist ihre Lösung für ihre Probleme.

Ängstliche Hunde (Teil 1)

Angst beim Hund ist in den seltensten Fällen angeboren, oft ist es eher eine Unsicherheit, welche den Hund ängstlich oder scheu erscheinen lässt. Manchmal lernt man die Elterntiere dieses Hundes kennen und weiß, woher das Verhalten  kommt.

Angst beim Hund vor dem Unbekannten ist eine normale Reaktion, die schon als Wolf vorhanden war und sein Überleben sicherte. Oft kläffen auch unsere Welpen Unbekanntes an, warnen und gehen zögernd dahin, auch einige Junghunde machen dies manchmal. Da muss man sich keine Sorgen machen.

Herr Hitler und Fürst Bismarcks Spruch

"Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich." - soll Fürst Bismarck einmal gesagt haben.

Da fallen mir wieder die Bilder ein, wie vorsichtig, fast kriechend und unterwürfig sich Hitlers Hund Blondi diesem näherte. In meinem Film, den das MDR gedreht hat, ist davon ein wenig zu sehen. Freundlich und vertrauensvoll nähern sieht aber so etwas von anders aus. Sollte Bismarck doch recht haben? Über die Menschenkenntnis und warum das bei Hunden so ist, schreibe ich auch etwas in meinem Buch.

Wenn Hunde kein Wasser riechen können

Erst einmal ein Danke für die vielen Zuschriften, Reaktionen, Hinweise, Tipps und für Eure kleinen Geschichten über eure Hunde. Das lese auch ich sehr gern und es beflügelt mich, wodurch ich an meinem Buch gern und fleißig weiter schreibe.

Langsam komme ich voran, aber es ist nicht so leicht wie gedacht. Ich weiß ja immer, was ich sagen will und damit auch schreiben, aber versteht es das Gegenüber, der Leser? Ich erinnere mich da an Facebook und einige Diskussionsrunden, oft hatte ich da schon auf einen Beitrag, welcher mir diskussionswürdig erschien, etwas geschrieben, es dann aber wieder gelöscht, weil es einfach falsch rüberkommen könnte.

Ich bin ein Hundesammler

Ich bin ein Hundesammler. Ich war es schon immer und ich komme dagegen nur schwer an, obwohl ich mir jedes Mal, wenn ich das Gefühl habe, es werden zu viele Hunde, vornehme, dass nun kein neuer Hund mehr nach Frohnsdorf zieht.

Natürlich habe ich bevorzugte Rassen, wie vor Jahren meine Schlittenhunde oder nunmehr meine Schäferhunde. Ich sehe einen Hund, welcher zur Abgabe steht, er gefällt mit, passt in mein Profil oder Beuteschema und schon rasselt es im Kopf. Oder ich sehe einen, dem es nicht so gut geht, der in seinem Zwinger steht und dort sein Dasein fristet. Schon geht das Gerassele im Kopf wieder los. Es beginnt zu arbeiten im Kopf, keinen Menschen kannst du so schnell überzeugen wie dich selbst. Da fällt vernünftig bleiben manchmal schwer. Aber ich werde älter und lerne meine Macken besser kennen.

Grenzer und Schäfer

Es gibt noch zwei Geschichten, die auf meiner Hundewanderung schon abartig waren und auch die haben mit der innerdeutschen Grenze und den Hunde zu tun.

Es gab Grenzer, welche mit einem Rudel von drei bis fünf Hunden auf Streife gingen. Das erinnert mich an die Zeit der Sklaverei, wo man mit Bluthunden Menschen gejagt hat. Ich habe zwei mal nachgefragt, ob diese Geschichte stimmt. Sie stimmt, war aber nicht in allen Grenzstationen üblich.

Elis, eine Leaderin

Ich wollte euch ein wenig von meinen Hunden erzählen. Fangen wir mit Elis an.

Elis ist meine Rudelchefin, und ich habe ein besonderes Verhältnis zu ihr. Ein solches hat auch die junge Frau Anna-Lena zu ihr, die mit ihr nun schon vier Jahre spazieren geht. Daher wird Elis ihre Rente wohl bei Anna-Lena verbringen. Sie wohnt dann nur über den Sportplatz, ca. 400 Meter von hier entfernt. Abends wird sie bei Anna-Lena sein, morgens kommt sie wieder ins Rudel.

Hund im Bett

Das war nun unsere Reise. Gerne kannst du noch ein wenig bei uns bleiben.

Ich werde die Wanderseite wegen der freundlichen Resonanz als Blog umbauen. Zeitgleich schreibe ich am Buch, was ja wiederum eine neue Reise wird. Ich hoffe, ich habe es bis zu Weihnachten fertig. Es ist wie immer und überall eine Zeitfrage.

Claudia nimmt mir schon einen großen Teil der Arbeiten hier ab, wie die Welpenanfragen beantworten oder die Papiere der Hunde versenden. Dadurch habe ich etwas mehr Zeit, die ich für das Buch nutzen möchte.

Tag 20: Wieder daheim

Endlich bin ich wieder zu Hause.

Trotz der schönen Bilder vom Thüringer Wald, trotz der schönen Ansichten im Mittelgebirge, wo wir an wunderbaren Stellen rasteten und die mir in ihrer Schönheit nicht aus dem Kopf gehen, bin ich froh, wieder zu Hause zu sein. Auf den Fotos sind noch einige Impressionen davon. Und, wer findet den Fehler?

Tag 19: Der Mitteldeutsche Rundfunk lässt grüßen

Der vorletzte Tag, die letzte Nacht.

Ich bin froh, morgen mein eigenes Bett wiederzusehen. Aber heute ist noch eine Wanderung. Ich lasse dazu aber unsere Hunde in der Obhut von Claudia und gehe mit Gästen und ihren Hunden wandern. Wir wollen auf den sogenannten Panoramaweg - der Geschäftsführer des Campingplatzes Blütengrund hatte frei und wollte uns führen...

Seiten