Mein Newsletter erscheint zwei- bis dreimal wöchentlich u.a. zu diesen Themen:

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Der Newsletter ist auch eine Schreibprobe. Natürlich nicht ausschließlich, er erzählt vor allem von meinem jetzigen Leben mit meinen Hunden. Das kommt im Buch so nicht mehr vor, es endet mit dem Schluss der Wanderung. Aber schreiben will geübt sein, man füllt eine Seite mit Buchstaben, hängt seinen Gedankengängen nach und bringt sie schnell zu Papier. Das unterscheidet den Newsletter vom Buch. Den Newsletter habe ich schnell geschrieben, dazu nutze ich meine Hundespaziergänge. Ich bin mit dem Rudel unterwegs, habe eine Idee und schreibe innerhalb einer Stunde einen Newsletter.

Eine Buchseite dagegen wird immer wieder überarbeitet, man liest noch einmal, druckt die Seite aus und sucht nach Fehlern. Manchmal lässt man auch jemanden mitlesen, ob der Text, gerade wenn er fachlich wird, von jedem zu verstehen ist. Das sollte der Newsletter auch ein, aber der liegt später nicht gebunden im Ladenregal.


Beim Wandern war es immer wieder wichtig, etwas Zeit zum Schreiben zu finden. In den meisten Fällen erledigte ich dies in den Morgenstunden, hier mache ich es bei einem Tag Rast etwas später.

Eine weitere wichtige Angelegenheit ist das Feedback. Ich erfahre dadurch, was die Leser interessiert. Ich schreibe ein Hundebuch - aber welche Form von Geschichten und Informationen interessiert den Leser? Ich möchte in meinem Buch über Hunde schreiben, schöne und lustige Geschichten, aber auch traurige Geschichten. Und von meinem Schäferleben erzählen oder wie man zu einem Hunderudel kommt. Der Newsletter ist dazu ein guter Test.

Auch wichtig ist der Fleiß. In der Schule mochte ich eigentlich nur die Fächer ... - eigentlich mochte ich gar keine Fächer außer Sport. Schule fiel mir schwer, es war eine Zeit, in der man noch viel draußen unterwegs war und ich war viel draußen. Daher habe ich es nie gelernt, mich wirklich auf Arbeiten in geschriebener Form zu konzentrieren und natürlich kam dazu noch der fehlende Fleiß. Nun möchte ich in der Woche drei Newsletter schreiben. Das bedeutet Fleiß.

Ähnlich ist es beim Buch. Ein anderer Autor hat mir einmal erzählt, wie lange er an einem Buch saß, ich fand das reichlich übertrieben. Nun finde ich, er hat sehr bestimmt reichlich untertrieben... Man muss sich hinsetzen und schreiben, das erfordert Konzentration und Fleiß. Also sitze ich mit meinen ungelenken Schäferhänden und hämmere im Einfingersystem auf die Tasten. Sollte das Buch auch vielleicht nicht so toll werden, körperliche Arbeit war es allemal. Ich habe Krämpfe in meinen Mittelfingern. Also, bedenkt beim Lesen: Ich habe es unter Schmerzen geschrieben.


Man konnte diese schöne Landschaft auf der Wanderung gar nicht in Worten beschreiben. Sie entschädigte für alle Mühen.