Hier blogge ich über mein Leben als Hundebuch-Autor, Hundezüchter, Hundesportler und Hundetrainer. Die neuesten Beiträge erhaltet ihr direkt in meinem Newsletter, hier erscheinen sie dann einige Tage später.

Fünfzehn kleine Flüchtlinge

Wie ich euch berichtet hatte, kamen bei Xaria 15 Welpen aus dem Bauch. Per Kaiserschnitt. Und wir haben es geschafft, alle 15 Welpen großzuziehen. In der Regel verliert man beim Kaiserschnitt 30 Prozent der Welpen. Ich selbst hatte bei meinen Hunden noch keinen Kaiserschnitt, ich kenne es nur vom Hörensagen. Aber bei zwei Kaiserschnitt-Geburten war ich schon dabei. Und da konnten wir leider keinen Welpen retten. Das war sehr traurig, einmal kamen die Welpen schon tot aus dem Bauch, ein anderes mal versuchten wir sie ins Leben zu rubbeln, aber es war eine Frühgeburt.

Umbauarbeiten

Ich weiß nicht, wie oft ich die Zwingeranlage schon neu oder umgebaut habe. Das fünfte Mal, das achte Mal? Es ist wirklich so viel passiert über die Jahre, dass ich es nicht mehr weiß. Aber ich bin schon wieder am Bauen. Und das hat etwas mit den Welpen zu tun.

Hier ist mein altes Gelände 2005. Hinter diesen Mauern lagen 50 Tonnen Restmüll, welchen ich entsorgen musste. Und zusätzlich noch einmal 180 Tonnen Bauschutt. Der Hundeauslauf war hinter diesem Gebäude:

Als Sido das Rudel betrat

Ich mag Rudelhaltung. Einfach so, weil es mit mehreren Hunden schön ist. Daher muss man eben auch gelegentlich immer mal einen neuen Hund in das Rudel einführen. Und einmal war es eben Sido. Das war recht leicht, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur zwei kastrierte Rüden auf dem Hof.

Was hat sich eigentlich geändert?

Früher war ich Schäfer. Das ist eigentlich, wenn man Hunde mag, ein toller Beruf. Was ich in meiner Jugend nicht bedachte, als Schäfer musst du immer ran. Nicht wenn man die Schafe koppelt wie das heute viele Schäfer machen, aber wenn man seine Schafe hütet. Ich tat das.

Das ist schön, hat aber einen Haken oder besser gesagt, keinen Schalter. Denn wenn man im Betrieb arbeitet, legt man den Schalter um und macht Wochenende. Wenn man mit dem Auto fährt, dreht man den Zündschlüssel um und macht Wochenende. Bei den Schafen geht das nicht.

Konzentration ist wichtig

Konzentration ist wichtig. Ich habe es in meinem letzten Newsletter gemerkt. Der wurde abgesandt und danach habe ich festgestellt, dass ich statt "geschmissen" das Wort "geschissen" gebraucht habe. Gott sei Dank war es im Text, der nicht persönlich direkt an jemand bestimmtes war, aber wenn, dann kann so ein Vertauschen der Wörter ganz schön schiefgehen. Versucht es einmal, ich habe das gerade gemacht. Ich habe jemanden heraus… :-)

Mein Buch hat heute 210 Seiten

Ich sitze an meinem Buch und schreibe. Das ist schwieriger als gedacht, aber ich komme voran. 210 Seiten sind jetzt in der Rohschrift fertig, aber ich muss sie alle noch mehrmals  überarbeiten bevor sie zum Lektor gehen. Zehn Seiten mit 60 Zeichen pro Zeile und 30 Zeilen tief. Das sind 378.000 Anschläge. Wow. Das hätte ich niemals gedacht. 20 Seiten werden es noch werden. Plus 20 Seiten Bilder, die ich noch heraussuchen muss.

Beim Filmdreh mit Michael "Bully" Herbig

"Michael 'Bully' Herbig plant einen Thriller über die spektakuläre Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel, denen am 16. September 1979 mit einem selbstgebauten Heißluftballon die Flucht aus der DDR gelang" schreibt die Internetseite www.filmstarts.de.

Und gesucht wurden Hunde aus der DDR. Da ich die Tiertrainerin Sandra Folgner von Renates Filmtier-Ranch kenne, rief sie mich auch gleich an.

Unsere 15 Welpen

Die kleinen 15 Welpen wachsen und gedeihen. Ich bin sehr froh darüber, dass wir alle groß bekommen. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber es sieht sehr gut aus. Sie sind schon 14 Tage aus und krabbeln munter umher. Einige haben es schon geschafft, über die 10 cm hohe Begrenzung der Wurfbox zu kommen.

Claudia füttert jetzt dreimal täglich Welpenmilch dazu. Diese Milch ist entwickelt, um bei einem eventuellen Tod der Mutterhündin die kleinen trotzdem aufziehen zu können. Das tägliche Füttern dauert nun zwei Stunden pro Mahlzeit. Claudia ist ganz schön durch, vor allen Dingen, wenn sie nachts raus muss. Das sind sechs Stunden, welche sie zu ihren täglichen Aufgaben hinzufügt.

Deckrüde "Krull"

Bei der Wahl der Deckrüden habe ich es schwerer. Da ich nicht über den SV züchte, ist die Auswahl an Deckrüden geringer. Rüdenbesitzer des SV dürfen ihre Deckrüden nicht in sogenannten Dissidenzvereinen decken lassen. Also auch nicht bei mir. Ich finde das schade und eigentlich eine Frechheit, denn der Rüde gehört ja nicht dem SV, sondern dem Besitzer. Der musste mit dem Rüden arbeiten, alle Prüfungen und Körungen ablegen und dafür auch bezahlen. Und wenn er dann Geld einnehmen darf, verbietet es der Verband. Aber so steht es eben, es ist verboten.

Jack Russell "Einstein"

Der kleine Jack Russell "Einstein" ist eingezogen und nun schon einige Tage hier. Ich bin so kleine Hunde gar nicht mehr gewöhnt, aber er macht Spaß. Claudia hat ja schon ihren Gandhi, den weißen Schäferhund. Daher musste der kleine Jack Russell auch einen berühmten Namen bekommen und heißt nun Einstein.

Da ich Claudia immer damit erfreuen kann, bekommt er Kosenamen von mir, damit sie sieht, dass ich den kleinen Kerl auch sehr mag. Da wären Onestone, Äälbort, Elbert,Steini, Stonsdorfer und Stoni, sicher fallen mir die nächsten Wochen noch ein paar ein. Besonders gut gefällt ihr, wenn ich ihn Steiner nenne. Es erinnert sie an einen Film. Und der ist ja auch recht bekannt.

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